Bücherbienenbau (5)

Tag 5, Beginn: 08:35 Uhr, Ende: 17:31 Uhr

Decke! Decke feinspachteln, Decke schleifen, Decke streichen. Das bedeutet Schultertraining und Nackenschmerzen, und beides nicht zu knapp. Zum Glück kamen heute Alexandra und Jan zum Helfen. Sie hatten sogar ihre eigenen Rollen mitgebracht. Das nenne ich mal Einsatz. So jedenfalls hab ich vormittags die ersten zwei Drittel gestrichen, die beiden haben dann nachmittags das dritte Drittel fertig gemacht.

Daniel musste die Decke ja noch feinspachteln, das war in dem dritten Drittel, deshalb musste der Feinspachtel erstmal trocken. Gegen 11 kam ein Elektriker und werkelte lärmend neben uns her. Die gute Nachricht: Die Traversen konnten durchbohrt werden und müssen nicht mit Kabelkanälen umgangen werden. Yeah!. Der Bohrhammer war aber wirklich laut.

Als Alexandra und Jan die Pinsel und Rollen schwangen (Wie gut war das denn? 1000 Dank euch beiden!) haben Daniel und ich die Säulen tapeziert. Das war zwar viel Gefrickel, jede Kante war krumm und schief (Oscar: Warum kann man ein Haus nicht einfach gerade bauen?). Aber wir haben uns von dem Lärm um uns herum nicht aus der Ruhe bringen lassen und die Aufgabe gemeistert. Allerdings nur die Säulen. Drei weitere Stellen im Eingangsbereich fehlen noch. Ich habe mal gehört, morgen sei auch noch ein Tag.

Fazit heute: Die Decke ist fertig! Die Lampen können kommen.

Bücherbienenbau (4)

Vierter Tag auf der Bücherbienenbaustelle. Beginn 09:35 Uhr, Ende: 17:59 Uhr

Der Tag heute war etwas ausgefranst. Schon morgens klappte (noch zuhause) die Installation der Warenwirtschaft auf den neuen Rechnern nicht reibungslos, weshalb wir viel später auf der Baustelle eintrafen, als eigentlich vorgesehen. Außerdem mussten wir noch in den Baumarkt, um noch Spachtelmasse (Goldband) zu kaufen, die war nämlich alle.

Aber dann klappte was: Oscar war zu Besuch auf der Baustelle und hat etwas fürs Leben gelernt: Das Tapezieren. Nach eigenen Angaben habe er das noch nie gemacht. Natürlich kann man das auch alleine erledigen, zu zweit geht es aber viel leichter. Jedenfalls für mich mit Oscar als kommunikativem Handlanger… Die erste Wand kann sich sehen lassen. Danke für deine Hilfe, Oscar.

Daniel hat in der Tapezierzeit gespachtelt, was das Zeug hält: den Fliesenspiegel in der Küchennische, die Trockenbaukante am Eingang, die Stelle, die gestern als neue Aufgabe aufgetaucht war und sehr, sehr viele kleine Macken an der Decke. Denn das war das Ziel: die Decke sollte soweit vorbereitet werden, dass sie morgen gestrichen werden kann. Leider stellte sich dabei heraus, dass die Spachtelmasse, die wir morgens extra noch gekauft hatten, nicht fein genug war. Also nur grob vorgespachtelt und den Rest auf morgen verschoben. Zum Feierabend sind wir dann erneut im Baumarkt gewesen und haben das blöde Goldband gegen einen Hightech-Spachtelmasse eintauscht, die außerdem auch schon fertig angerührt ist. Da kann dann nichts mehr schief gehen.